Querschnittsprogramm Lebenslanges Lernen
Seit 2007 fördert die EU mit ihrem Konzept 'Lebenslanges Lernen' die Zusammenarbeit der europäischen Staaten im Bildungsbereich. Mit den Programmen Comenius für die Schul- und Erasmus für die Hochschulbildung werden überwiegend junge Menschen angesprochen. Auch das auf die berufliche Bildung bezogenen Leonardo-da-Vinci-Programm zielt insgesamt eher auf jüngere bis mittlere Altersgruppen. Mit Grundtvig werden dagegen Projekte der Erwachsenenbildung unterstützt. Sie erreichen auch Menschen in späteren Lebensphasen. Vervollständigt werden diese - eher altersspezifischen - Programme durch das Querschnittsprogramm, welches die unterschiedlichen Bereiche ergänzt und verbindet. Es fächert sich in vier Themenfelder auf:
1. Politische Zusammenarbeit
Dabei wird Fachleuten ein internationaler politischer Austausch zum Thema lebenslanges Lernen ermöglicht. So können beispielsweise Beamte und Leiter von Bildungseinrichtungen - aber auch Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter (Multiplikatoren aus dem Bildungsbereich) - durch Studienbesuche vertiefte Einblicke in die Bildungspolitik anderer Länder gewinnen. Dadurch sollen sich bewährte Verfahren in Europa verbreiten und notwendige Verbesserungen in die Wege geleitet werden. Das selbe Ziel verfolgt die Förderung von Projekten, die über Staatsgrenzen hinweg die politische Umsetzung neuer Bildungskonzepte erproben. Auch der Austausch von Experten in europaweiten Netzwerken wird unterstützt.
2. Sprachenlernen
Der Gedanke der Völkerverständigung kann nur umgesetzt werden, wenn Menschen der verschiedenen Nationen miteinander ins Gespräch kommen (können). Deshalb fördert das Querschnittsprogramm neue Methoden des Sprachenlernens wie zum Beispiel Online-Kurse und die Vergleichbarkeit der Abschlüsse in diesem Bereich.
3. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Hier soll der technologische Fortschritt für pädagogische Zielsetzungen genutzt werden, indem neue Inhalte und Verfahren auf diesem Gebiet entwickelt werden.
4. Verbreitung
Alle Erkenntnisse, die unter dem Dach des europäischen Programms zum lebenslangen Lernen gesammelt werden, müssen die Verantwortlichen aus den Bereichen Bildung und Politik auch erreichen. Daher werden Internetauftritte oder Studien zum Thema ebenfalls unterstützt. Alle dargestellten Inhalte des Querschnittsprogramms tragen auf ihre Weise dazu bei, das europäische Gesamtkonzept zum lebenslangen Lernen erfolgreich umzusetzen.
Das moderne Verbandsmanagement beinhaltet nicht nur die traditionellen Aufgaben, wie die Pflege der Adresssätze der Mitglieder oder auch die Möglichkeit der einfachen Beitragsabrechnung. Heute soll auch die Möglichkeit der Sozialisierung und Vernetzung der Mitglieder über die Software gegeben sein. Es geht um eine nahtlose Integration in Bezug auf die Interaktion, nicht um die Konkurrenz zu den bekannten sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter. Das Verbandsmanagement ist eine ganz eigene Plattform für die Vernetzung und das Miteinander der Mitglieder eines Verbandes.